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Bohnen legen (pflanzen)

Buschbohnen
Buschbohnen

Die Bohnen haben es gut, sie werden gelegt…

Ab Mai können bei gutem Wetter Bohnen gelegt werden. Die Temperatur sollte im Boden ungefähr 10°C haben denn Bohen mögen es warm. Mit einem Rillenzieher (siehe Artikel “Der Rillenzieher…”) machen wir Saatrillen in einem Abstand von ca. 25cm. Die Tiefe der Rillen sollte ungefähr 2 cm betragen. Wir legen die Sorte Saxa eine alte und bewährte Buschbohnen-Sorte die bisher immer eine reichliche Ernte erbrachte. Die Bohnen werden in Horsten zu 4-6 Bohnen mit einem Abstand von 30 cm in der Reihe gelegt. Die Reihen werden dann wieder mit Erde bedeckt. Die Bohnenbeete werden vorsichtig zwischen den Bohnen gehackt, damit die Pflanzen kräftiger werden kann man die Bohnen auch leicht anhäufeln (Erde um die Pflanze aufschichten).

Bohnen lieben einen Humosen lockeren Boden und brauchen in der Regel keine extra Stickstoff Düngung. Buschbohnen können bis in den August gelegt werden. So können frei gewordene Beete noch einmal genutzt werden.

Die jungen Bohnenpflanzen sind bei den Schnecken sehr beliebt, daher kann ich nur empfehlen Schneckenkorn zu streuen bis die Pflanzen Kräftig genug sind.

Über Krankheiten und Schadinsekten für die Bohnen berichte ich in einem anderen Artikel später.

Wurzelgemüse und tolle Knollen

Was sind Wurzelgemüse?
Zu den Wurzelgemüsen zählen alle Gemüse, deren genutzte Pflanzenteile unter der Erde liegen. Botanisch ist das aber nicht immer so, denn genau genommen sind z.B. Kartoffeln keine Wurzelgemüse sondern Knollen. Das soll uns jetzt aber nicht weiter stören. Hier zähle ich einmal kurz die wichtigsten Gemüse / Knollen auf.

Kartoffel

Kartoffel
Kartoffel

Kartoffeln gibt es in den verschiedensten Arten, von länglich bis oval, von braun bis lila. Es gibt Sorten die Festkochend oder Mehlig sind.
Eins haben sie allesamt gemeinsam, sie sind aus dem eigenen Garten einfach lecker und haben mehr Geschmack als aus dem Supermarkt. Pflanzen kann man Kartoffeln in Pflanzkisten oder bei mehr Platz auch in Beeten. Ein Vorteil von Kartoffeln für den Boden ist, das die Kartoffeln den Boden auflockern und durch das zeitige rasch wachsende Grün der Kartoffel zusätzlich der Boden von Unkräutern freigehalten wird. Frisches Land (auf dem vorher vielleicht Rasen war) wird durch Kartoffeln schnell zu einem guten Boden für andere Gemüse.

Kohlrabi

Kohlrabi
Kohlrabi

Die Kohlrabi zählen wir auch zu den Wurzelgemüsen, obwohl hier nicht der unterirdische Teil geerntet wird, sondern die Wurzelverdickung an der Oberfläche. Der Anbau von Kohlrabi ist sehr einfach und macht kaum Arbeit. Die Kohlrabi kann man gleich auf dem Feld wie einen Apfel essen. Das Gemüse ist schmackhaft und hat viele Inhaltsstoffe. In einigen Teilen des Landes werden von den Kohlrabi auch die jungen Blätter für Eintöpfe genutzt. Um die Pflanzen vor der Kohlfliege und dem Kohlweißling zu schützen empfiehlt es sich bei Zeiten ein Gemüsenetz übder die Pflanzen zu spannen (bis auf den Boden).

Kohlrübe / Erdkohlrabi

Eine alte Gemüseart die wieder neu entdeckt wurde. Hier bildet sich eine kleine Rübe. Die Kohlrübe ist gut für Eintöpfe geeignet. Der Anbau ist ebenfalls recht einfach und erfordert keine große Pflege. Wie bei allen Kohlarten ist auf eine Fruchtfolge beim Pflanzen zu achten.

 

Radieschen

Radieschen
Radieschen

Radies können vom Frühjahr bis in den Winter geerntet werden und bilden eine schmackhafte Beilage zu vielen Speisen. Auch machen Radieschen wenig Arbeit und passen fast in jedes Beet.

 

 

 

wird fortgesetzt…