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Blumenkohl auf polnische Art mit grober Bratwurst

Blumenkohl polnische Art
Blumenkohl polnische Art mit groben Bratwürstchen
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Blumenkohl ist ein wichtiger Lieferant für Mineralien und Vitamine.
Er enthält viel Kalium und auch Spurenelemente wie Jod und Fluor, ebenso Vitamine wie B6 und G. Die Zubereitung mit etwas Milch im Kochwasser macht ihn bekömmlicher und erhält die Farbe. Wir servieren ihn in unserem Rezept mit groben Bratwürstchen aber auch andere Fleisch oder Fleischlose Variationen sind natürlich möglich. 

Zutaten:
4 Eier,
4 Scheiben Toastbrot,
1 Knoblauchzehe,
Öl,
1 Blumenkohl (ca. 1 kg),
100 ml Milch,
Salz,
4 grobe Bratwürstchen,
1 Beet Kresse,
2 EL Butter

Zubereitung:
Eier ca. 10 Minunten hart kochen und in kleine Stücke schneiden. Toastbrot in Würfel schneiden, Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Brot und Knoblauch in einer mit ca. 2 EL Öl erhitzen Pfanne goldbraun braten. Blumenkohl in kochendem Salzwasser mit der Milch ca. 15 – 20 Minuten garen. Ca. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Würstchen darin ca. 10 Minuten unter Wenden braten. Eier und Brotwürfel mischen. Kresse vom Beet schneiden und zu der Brotwürfelmischung geben. Butter in einer kleinen Pfanne bräunen. Blumenkohl abgießen, auf eine Platte geben, die gebräunte Butter darüber geben und die Brotwürfelmischung darauf verteilen. Den Blumenkohl mit den Bratwürstchen anrichten.

Rettich süß-sauer eingelegt

Rettich eingelegt
Rettich Süß-Sauer eingelegt

Der Rettich gehört zu jeder zünftigen Bayerischen Brotzeit, meist wird er dazu als Radi einfach nur mit einem Spiralmesser zu einer dünnen langen Schlange geschnitten. Wir machen hier etwas anderes, wir legen unseren Rettich ein und machen ihn so haltbar.

Dieser eingelegte Süß-Sauere Rettich schmeckt als Beilage zu vielen Fleisch und Geflügelgerichten oder in Verbindung mit Salaten.

Zutaten:
1 Kg Rettich
750 g Zucker
1/2 Liter Apfelessig
1/2 TL Pfeffer
1/2 TL Muskat
1/2 TL Ingwer (besser einige Stückchen frischen Ingwer)
1 EL Honig

Zubereitung
Den Rettich putzen und mit einer Küchenmaschine oder einer Reibe in feine Scheiben schneiden. Die anderen Zutaten in einen Topf geben und zusammen mit dem Rettich aufkochen. Den Rettich glasig werden lassen und dann mit einem Schaumlöffel aus dem Sud nehmen. Den Sud noch für mindestens 15 Minuten weiter einkochen lassen. Rettich und Sud in Gläser füllen und verschließen. 

Noch einige Informationen zu Rettich
Ein Rettich deckt den Tagesbedarf an Vitamin C. Im Rettich enthalten sind außerdem  Karotin, Vitamin B, Eisen, Natrium, Magnesium und Kalzium. Einige Bitterstoffe und Öle sind ebenfalls enthalten. Rettich ist also eine sehr gesunde Knolle

Kohlrabi

Kohlrabi
Kohlrabi

 

Standort sonnig Wasserbedarf mittel
sonnig mittel

botanischer Name: Brassica oleracea var. gongylodes

Beschreibung:

Diese Gemüseplfanze gehört in jeden Garten. Kohlrabi braucht einen fruchtbaren aber eher sandig-lehmigen Boden. Im Frühjahr ab Februar können Pflanzen im Gewächshaus vorgezogen werden. Ab April bei günstiger Witterung können Kohlrabi ins Freiland gesetzt werden. Für eine frühe Ernte deckt man die Jungpflanzen mit einem Vlies ab. Die Blätter der jungen Kohlrabipflanzen werden gerne von Vögeln gefressen, ein Netzt kann davor schützen.

Pflege:

Kohlrabi benötigt viel Närstoffe, Vor der Pflanzung Kompost und ein wenig Dünger schaden nicht. Wichtig ist für die Knollenbildung die regelmäßige Bewässerung

Ernte:

Etwa ab einer Größe von 5 cm können die Knollen geerntet werden. Aber nicht nur die Knollen, sondern auch die Blätter (mit hohem Vitamin Gehalt), können verarbeitet werden.
Die Erntezeit reicht bis in den Oktober. Im Gewächshaus angebaut auch länger.

Haltbar machen durch Milchsäure Gärung

Heute geht es um das Haltbar machen von Gemüse durch milchsaures Einlegen.
Diese Art der Haltbarmachung ist schon viele tausend Jahre bekannt. Bereits im alten China und bei den Römern wurde dieses Verfahren angewendet, um Lebensmittel zu konservieren.

Was passiert bei der Milchsäuregärung?
Kohlenhydrate werden durch Bakterien in Milchsäure umgewandelt. Vitamine und Spurenelemente bleiben erhalten. Damit auf dem Weg zur Umwandlung nicht das Gemüse doch schon vorher verdirbt gibt man Salz hinzu. Mit Salz schmecken die so eingelegten Gemüse auch viel besser, da man diese in der Regel als Rohkost ißt. Die Milchsäure verhindert die Bildung von Fäulniserregern, somit bleiben die Lebensmittel recht lange genießbar. Damit der Prozess in Gang kommt brauchen wir einen Helfer oder Starter. Dazu kann zum Beispiel Molke, Buttermilch oder Wein nehmen.
Für die Milchsäuregärung eignen sich z.B. folgende Gemüse: Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Möhren, Kohlrabi, Rote Beete, Bohnen, Gurken, Blumenkohl, Brokkoli, Sellerie, Spitzpaprika und kleine Kürbisse.
Sauberkeit bei der Herstellung ist wie auch beim Einkochen oberstes gebot. Steingut-Töpfe mit Bürste und sehr heißem Wasser reinigen, Tücher zum abdecken in klarem Wasser auskochen. Als Wasser für die Lake am besten Stilles Mineralwasser benutzen.

Hier dazu das erste Rezept: Weißkohl
Den Weißkohl gründlich waschen und die ersten Blätter entfernen. Einige Blätter aufheben. Den Weißkohl halbieren / vierteln und mit einem Gemüsehobel in feine Streifen hobeln. Alles in einen Steinguttopf geben und mit einem Stampfer gut verdichten, bis sich reichlich Saft gebildet hat. Diesen Vorgang wiederholen bis der Topf zu 2/3 gefüllt ist. Zwischen die Einzelnen Schichten Salz und Gewürze geben. Meersalz, Wacholderblätter oder Lorbeerblätter eignen sich je nach Geschmack. Am Schluss den Starter dazu gießen bis alles gut bedeckt ist. Jetzt die aufgehobenen Blätter drauflegen und z.B. mit einem Stein beschweren. Den Stein kann man in eine Gefriertüte packen, wegen der Sauberkeit. Mit einem sauberen Tuch verschließen und das ganze bei Zimmertemperatur etwa 4-5 Tage ziehen lassen. Dann sollte der Topf am besten in den Keller und noch weitere 4 Wochen kühl und trocken stehen.

Bilder und weitere Rezepte folgen in kürze…