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Einkochen Teil 3 eine Reihe zum Thema Selbstversorgung

Im 3. Teil geht es heute um die Grundlagen. Oberstes Gebot für das Haltbarmachen von Lebensmitteln ist die Sauberkeit. Die Einkochgläser müssen vor Gebrauch auf Sprünge und Risse kontrolliert werden, ebenso die Deckel. Die besten Erfahrungen habe ich gemacht, wenn man mit dem Finger über die Ränder fährt. Zwickt es ist das Glas oder der Deckel nicht mehr zu gebrauchen. Luft würde eindringen und das Lebensmittel verderben.
Vor Gebrauch sind alle Gläser und Deckel mit sehr heißem Wasser und Spülmittel zu säubern, auch und gerade neue. Die Gummiringe kocht man ebenfalls aus und läßt sie bis zum Gebrauch im Wasser liegen, ich gebe meist etwas Essig zu dem Wasser.

Einkochglas
Einkochglas

Einkoch Glas Deckel
Einkoch Glas Deckel

Wir etwas heiß abgefüllt ist es ratsam, das Einkochglas auf einen feuchten Lappen zustellen. So wird ein springen des Glases vermieden.
Nun zum Befüllen der Gläser, hier kommt es darauf an welches Lebensmittel man konservieren will. Die meisten Einkochgüter werden sich beim Einkochen stzen, trotzdem sollte nur bis etwa 2cm unter den Rand eingefüllt werden. Bei Brei oder Mus etwa 4cm unter den Rand.
Nach dem Einfüllen den Rand säubern und den Gummiring noch nass auflegen. Zum Schluss das Glas mit einer Klammer oder den Clips verschließen. Das Glas dann in den Einkochautomaten (Einkochtopf) stellen und den Topf bis zu 3/4 der Höhe des Glases mit Wasser füllen.

Glas im Einkochautomaten
Glas im Einkochautomaten

Beim Befüllen des Einkochtopfes mit Wasser ist darauf zu achten, das bei kaltem Einkochgut auch nur kaltes Wasser und bei heißem Einkochgut nur entsprechend temperiertes Wasser eingefüllt werden darf. Sonst kann es dazu kommen das die  Einkochtemperaturen nicht stimmen und das Lebensmittel verdirbt.

Weiter geht es mit Teil 4…

 


Teil 1 Einführung

Teil 2 Geräte
Teil 3 Grundlagen
Teil 4 Obst Einkochen
Teil 5 Entsaften

Einkochen Teil 2 eine Reihe zum Thema Selbstversorgung

In Teil 2 der Reihe zum Thema Einkochen und Selbstversorgung geht es um die Geräte.
Es gibt auf dem Markt diverse Einkochautomaten und Einkochtöpfe auf den Fotos sind zu sehen:
linkes Bild: ein Einkochtopf wie er auch noch heute Anwendung findet. Diese Töpfe stellt man auf den Herd oder eine Feuerstelle.
rechtes Bild: ein Einkochautomat der zugleich auch als Dampfentsafter oder Dampfgarer eingesetzt werden kann. Dieses Gerät hat einen Stromanschluss und verfügt über ein Thermostat zur Temperaturregelung. Elektrische Einkochautomaten gibt es von Diversen Herstellern.
Einige Modelle lassen sich zum Beispiel auch zum Erwärmen von Glühwein nutzen.

Einkochtopf mit Thermometer
Einkochtopf mit Thermometer

Einkochautomat
Einkochautomat

 

 

 

 

 

 

 

 

Einkoch-Thermometer
Einkoch-Thermometer

 

Weiter benötigt man mindestens ein Thermometer (die Automaten haben meist ein Thermostat)
zur Kontrolle der richtigen Wassertemperatur.

 

 

 

 

Gläser zum einkochen
Gläser zum einkochen

Gummiringe und Klammern
Gummiringe und Klammern

 

Dann sind da die Gläser, es gibt verschiedene Modelle. Mit flachem Rand oder mit hohen Rand. Bezeichnet werden die Gläser dann oft als Weck-Gläser, Rillengläser oder ähnlich.

 

 

Einkochklammer
Einkochklammer

flache Klammer
flache Klammer

Clips
Clips

Je nach Rand der Gläser benötigt man zum Einkochen unterschiedliche Klammern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Glas mit Bügelverschluss
Glas mit Bügelverschluss

 

Es gibt auch noch Gläser mit Bügelverschluss, dort braucht es keine extra Klammer.

 

 

 

 

 

im nächsten Teil geht es dann um Rezepte (Grundrezepte), Zeiten und Temperaturen.

Teil 1 Einführung
Teil 2 Geräte
Teil 3 Grundlagen
Teil 4 Obst Einkochen
Teil 5 Entsaften

Feuerige Zucchini

Feuerige Zucchini

Zutaten:

3 kg Zucchini,
1 rote Paprika,
1 gelbe Paprika,
1 grüne Paprika,
1 kg Zwiebeln,
1 L Essig,
2 EL Paprikapulver (edelsüß),
3 EL Curry,
450 g Zucker,
450 g Gelierzucker,
2 EL Salz,
2 EL Cayennepfeffer


Zubereitung:

Zucchini, Paprika und Zwiebeln säubern und klein schneiden. Alles mit den restlichen Zutaten vermengen und 30 Minuten unter Rühren in einem großen  Topf kochen. Weckgläser heiß ausspülen und diese mit dem heißen Gemüse und Sud befüllen. Gläser gut mit Klammern verschließen und abkühlen lassen.


Bemerkung:

Schmeckt kalt oder zu Nudeln in einer Tomatensauce

Selbstversorgung sicher durch die Krise

Wie sicher ist die Versorgungslage in einem Krisenfall? Alles nur Panikmache? Keiner kennt eine Antwort auf diese Fragen. Eins ist für mich jedoch klar, eine Vorsorge kann nicht schaden. Als Hobbygärtner hat man da schon mal einen Vorteil. Eigenes Gemüse und Obst sichert den Lebensmittelvorrat für eine begrenzte Zeit ab. In Zeiten der Euro-Krise und der damit verbundenen Unsicherheit denken viele ältere noch an die Zeit kurz nach dem Krieg, es gab nicht genug und die die es konnten gingen “Hamstern”. Geld war nicht mehr viel Wert. Tauschen oder Edelmetalle waren die einzig Möglichkeit an Lebensmittel zu kommen.

Selbstversorgung aus dem eigenem Garten
Selbstversorgung aus dem eigenem Garten

Aber was kann man als Vorsorge tun? Ich glaube das es wichtig ist die eigenen Ressourcen zu nutzen. Unsere Großeltern wussten noch wie man Lebensmittel haltbar macht, durch Einkochen oder Säuern und andere Konservierungsmethoden. Damit dieses Wissen wieder auflebt starte ich hier im Blog eine Reihe zum Thema Selbstversorgung.

 

 

 

 

 

Geplant sind folgende Themen:
– Alles rund ums Einkochen – Materialien, Rezepte und Tipps
– Haltbar machen durch Milchsäure Gärung
– Brot selber herstellen
– Lagerhaltung
– Nützliche Pflanzen in der freien Natur
– alte Rezepte
– Solartechnik
– DIY Bauanleitungen
– Bücher und Filme zum Thema
und weitere Themen. In lockerer Folge werde ich ab Januar damit beginnen. Vorschläge dazu sind willkommen. Bitte nutzt die Kommentarfunktion um mir “alte Rezepte” oder einfach nur Eure Vorschläge mitzuteilen.

Polnische Salatgurken

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Heute mal ein Rezept zum einkochen.

Polnische Salatgurken sind eine wohlschmeckende Partybeilage oder einfach abends zum Brot.

Polnische Salatgurken
Polnische Salatgurken

Zutaten:

1,5 kg Salatgurken,
0,5 kg Zwiebeln,
30 g Chillischoten,
12 Lorbeerblätter,
2 El Pfefferkörner,
3 El Senfkörner,
0,75 l Weinessig,
1 l Wasser,
4 El Salz,
0,25 kg Zucker

Zubereitung:

Salatgurken waschen und ungeschält in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Chillischoten putzen und ebenfalls in Ringe schneiden. Wasser mit Salz, Essig und dem Zucker aufkochen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Restliche Zutaten auf Einkochgläser verteilen und den Sud darüber geben. Gläser verschliesen und bei 75°C 30 Minuten einkochen. Mindestens 2 Wochen ziehen lassen, damit die Gurken Geschmack annehmen.

Ebereschen-Gelee / Vogelbeeren-Gelee

Ebereschen-Gelee / Vogelbeeren-Gelee: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 2,64 von 5 Punkten, basieren auf 14 abgegebenen Stimmen. (Zum Bewerten auf die Sterne klicken)

Heute mal ein Rezept das ich per Zufall in einem sehr alten Kochbuch gefunden habe. Erst traute ich meinen Augen nicht, da stand Vogelbeeren könne man essen. In der Kindheit hatte ich gelernt das eben das nicht so ist. Aber Recherchen im Internet haben mich eines besseren gelehrt.

Also bin ich raus und habe Beeren gepflückt. Diese Früchte haben einen sehr hohen Vitamin-C gehalt und sind auch sonst gut für den Körper (mehr dazu auf dieser Seite: http://de.wikipedia.org/wiki/Vogelbeere )

Vogelbeer-Gelee
Vogelbeer-Gelee / Ebereschen-Gelee

Für das Gelee braucht man:

250 ml Vogelbeersaft
250 ml Birnensaft
350 g Gelierzucker 1:1

den Vogelbeersaft kann man durch Entsaften der gewaschenen und von den Stielen befreiten Vogelbeeren erhalten. Ich habe einen Dampfentsaften benutzt. Wichtig ist das über einen langen Zeitraum entsaftet wird damit sich die Parasorbinsäure in Sorbinsäure wandelt. Wer möchte kann den Saft auch durch kochen der Beeren und pressen durch ein Tuch herstellen.

Den Birnensaft (entweder frisch hergestellt oder aus der Flasche) zusammen mit dem Vogelbeersaft und dem Gelierzucker nach dem grundrezept für Gelee (Rückseite der Zuckertüte) aufkochen. Eine Gelierprobe machen und wenn alles gut geht in Gläser abfüllen.

Viel Spaß beim nachkochen….

Das Gelee eignet sich nicht nur als Brotaufstrich sondern auch zum verfeinern von Soßen für Wildgerichte.

 

 

Zucchinibrot

Zucchinibrot
Zucchinibrot
Zucchinibrot: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen. (Zum Bewerten auf die Sterne klicken)

Zutaten:

500 gr Mehl Typ 550,
350 ml lauwarmes Wasser,
1 P. Trockenhefe,
1 EL Salz,
1 TL Zucker,
1 TL Thymian, getrocknet,
100 g Schafskäse, gewürfelt,
200 – 250 g Zucchini, grob geraspelt


Zubereitung:

Zucchini heiß abwaschenund grob raspeln. Die Zucchiniraspel mit 1 TL Salz vermengen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Die Zucchiniraspel gut ausdrücken. Das lauwarme Wasser in den Brotbackautomaten geben. Mehl, Zucker und den getrockneten Thymian dazu geben. in der Mitte des Mehls ein Loch machen die Hefe hinein streuen. Die Zucchini dazu geben und das restliche Salz am Rand verteilen. Nach dem Piepton(nach dem ersten Knetvorgang) den gewürfelten Schafskäse dazu geben.

Brotbackautomat-Einstellung:

Stufe: 1
Basis: Nomal
Bräunung: Mittel