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Johannisbeeren und was man daraus machen kann

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Gestern war wieder ein Gartentag, Hecke schneiden, Rasen mähen und Johannisbeeren ernten. Unsere Büsche sind zum Teil erst 2 Jahre alt und aus Stecklingen gezogen aber wir haben auch zwei alte Büsche die im letzten Herbst in unseren Garten gezogen sind. Geschnitten hatte ich die alten Büsche noch nicht, das kommt dieses Jahr und ich werde davon dann auch ein Video und eine Anleitung machen. Aber wer hätte es gedacht. Wir haben bisher rund 4 Kg Schwarze Johannisbeeren geerntet.

Aber was damit machen?

Johannisbeeren entsaften
Johannisbeeren entsaften

Zuhause angekommen habe ich die Johannisbeeren erstmal gewaschen und dann in den Dampfentsafter getan. Aus dem Saft habe ich dann Gelee gekocht.

Für den Gelee benötigt man

0,7 L Saft 
1Kg Gelierzucker 1:1 
1 Päckchen Gelierfix

Durch das Dampfentsaften hatte ich knapp 3 Liter Saft und konnte reichlich Gelee kochen. Der Johannisbeer-Gelee schmeckt auf Brot genauso wie z.B. im Frankfurter-Kranz oder zum verfeinern von Saucen z.B. bei Wildgerichten.

Abwandlung:

Mit dem Saft von 3-4 frisch gepressten Orangen gemischt 0,5 L Beerensaft und 0,2 L Orangensaft erhält man einen fruchtigeren Gelee.

Von den nächsten Beeren werde ich wohl Saft – Sirup herstellen, denn der ist gut bei Erkältungen.

Dazu wird einfach der aus dem Dampfentsafter gewonnene Saft im Verhältnis 2:1 mit Haushaltszucker vermischt und kurz aufgekocht. Der heiße Saft wird dann sofort in Flaschen abgefüllt.

Tipp:

Beim Dampfentsaften brauchen die Rispen nicht von den Beeren getrennt werden.

 

Viel Spaß beim entsaften und verwerten