Schlagwort-Archive: gesund

Rettich süß-sauer eingelegt

Rettich eingelegt
Rettich Süß-Sauer eingelegt

Der Rettich gehört zu jeder zünftigen Bayerischen Brotzeit, meist wird er dazu als Radi einfach nur mit einem Spiralmesser zu einer dünnen langen Schlange geschnitten. Wir machen hier etwas anderes, wir legen unseren Rettich ein und machen ihn so haltbar.

Dieser eingelegte Süß-Sauere Rettich schmeckt als Beilage zu vielen Fleisch und Geflügelgerichten oder in Verbindung mit Salaten.

Zutaten:
1 Kg Rettich
750 g Zucker
1/2 Liter Apfelessig
1/2 TL Pfeffer
1/2 TL Muskat
1/2 TL Ingwer (besser einige Stückchen frischen Ingwer)
1 EL Honig

Zubereitung
Den Rettich putzen und mit einer Küchenmaschine oder einer Reibe in feine Scheiben schneiden. Die anderen Zutaten in einen Topf geben und zusammen mit dem Rettich aufkochen. Den Rettich glasig werden lassen und dann mit einem Schaumlöffel aus dem Sud nehmen. Den Sud noch für mindestens 15 Minuten weiter einkochen lassen. Rettich und Sud in Gläser füllen und verschließen. 

Noch einige Informationen zu Rettich
Ein Rettich deckt den Tagesbedarf an Vitamin C. Im Rettich enthalten sind außerdem  Karotin, Vitamin B, Eisen, Natrium, Magnesium und Kalzium. Einige Bitterstoffe und Öle sind ebenfalls enthalten. Rettich ist also eine sehr gesunde Knolle

Johannisbeeren und was man daraus machen kann

Johannisbeeren und was man daraus machen kann: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 2,40 von 5 Punkten, basieren auf 5 abgegebenen Stimmen. (Zum Bewerten auf die Sterne klicken)

Gestern war wieder ein Gartentag, Hecke schneiden, Rasen mähen und Johannisbeeren ernten. Unsere Büsche sind zum Teil erst 2 Jahre alt und aus Stecklingen gezogen aber wir haben auch zwei alte Büsche die im letzten Herbst in unseren Garten gezogen sind. Geschnitten hatte ich die alten Büsche noch nicht, das kommt dieses Jahr und ich werde davon dann auch ein Video und eine Anleitung machen. Aber wer hätte es gedacht. Wir haben bisher rund 4 Kg Schwarze Johannisbeeren geerntet.

Aber was damit machen?

Johannisbeeren entsaften
Johannisbeeren entsaften

Zuhause angekommen habe ich die Johannisbeeren erstmal gewaschen und dann in den Dampfentsafter getan. Aus dem Saft habe ich dann Gelee gekocht.

Für den Gelee benötigt man

0,7 L Saft 
1Kg Gelierzucker 1:1 
1 Päckchen Gelierfix

Durch das Dampfentsaften hatte ich knapp 3 Liter Saft und konnte reichlich Gelee kochen. Der Johannisbeer-Gelee schmeckt auf Brot genauso wie z.B. im Frankfurter-Kranz oder zum verfeinern von Saucen z.B. bei Wildgerichten.

Abwandlung:

Mit dem Saft von 3-4 frisch gepressten Orangen gemischt 0,5 L Beerensaft und 0,2 L Orangensaft erhält man einen fruchtigeren Gelee.

Von den nächsten Beeren werde ich wohl Saft – Sirup herstellen, denn der ist gut bei Erkältungen.

Dazu wird einfach der aus dem Dampfentsafter gewonnene Saft im Verhältnis 2:1 mit Haushaltszucker vermischt und kurz aufgekocht. Der heiße Saft wird dann sofort in Flaschen abgefüllt.

Tipp:

Beim Dampfentsaften brauchen die Rispen nicht von den Beeren getrennt werden.

 

Viel Spaß beim entsaften und verwerten

Vogelmiere Kräuter Quark

Vogelmiere
Vogelmiere oder Hühnerdamm
Vogelmiere Kräuter Quark: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 3,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen. (Zum Bewerten auf die Sterne klicken)

Es gibt keine Unkräuter alles was wächst ist auch für etwas Gut.

Mit der Devise kann man auch einen leckeren, schmackhaften und dazu auch noch gesunden Brotaufstrich herstellen.
Die Vogelmiere wächst oder wuchert fast in jedem Garten, meist wird sie einfach nur auf den Kompost getan und man ärgert sich über das rasche Wachstum der Pflanze, die zu den Nelkengewächsen gehört. Die Vogelmiere enthält viel Vitamin C, Mineralstoffe und wirkt Stoffwechsel anregend.
Hinweis für Nierenkranke: Bitte mit Vorsicht essen, die Pflanze enthält Saponine, die die Nieren reizen können.

Vogelmiere-Kraeuter-Quark
Vogelmiere-Kraeuter-Quark

Die Zubereitung ist denkbar einfach, eine Handvoll Vogelmiere (wird auch Hühnerdamm genannt) zusammen mit einer kleinen Zwiebel und Schnittlauch und Kräutern nach Geschmack klein hacken und mit Quark vermischen.
Schmeckt als Brotaufstrich oder zum Beispiel zu Pellkartoffeln.