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Ein Haus für Ohrenkneifer oder Ohrwürmer

Nicht alle Insekten sind auch Schädlinge. Da ist zum Beispiel der Ohrenkneifer, dieser kleine Geselle ist ein nächtlicher Jäger der mit vorliebe Blattläuse frisst. In Obst- Bäume gehängt, sorgen die als Haus dienenden Töpfe schnell für eine Ausreichende Menge an Ohrwürmern die sich über Blattläuse hermachen.
Einen Haken hat die Sache allerdings, gibt es keine Blattläuse mehr machen sich die kleinen Tierchen an Engelstrompeten oder an andere Blumen und Pflanzen.

Den Topf, hier hatte ich einen Kunststoff-Blumentopf (besser ist einer aus Ton) mit Stroh füllen, unten mit Draht verhindern, das das Stroh herausfallen kann. Mit einem Bindfaden an einem Ast aufhängen und warten, schon bald wird der Topf besiedelt..

Ohrwurm Haus
Ohrwurm Haus

Insektenhotel einfach selber bauen

Der Bau eines Insektenhotels ist nicht schwer. Auch ungeübte Heimwerker können etwas für Nützlinge im Garten tun und ihnen ein Haus bauen.

Etwas Stroh, einige Steinchen, Holz, Nägel oder Schrauben mehr braucht man nicht. Der Rahmen richtet sich nach der größe die man bauen möchte und natürlich nach dem Holz was zur Verfügung steht.
In Baumscheiben oder Holzklötzchen werden im Absatand von etwa 2 cm Löcher von 2mm bis 10mm etwas schräg nach oben gebohrt. Lochziegelsteine oder aufgeschichteter Schiefer mit kleinen Zwischenräumen bietet ebenso Nistplätze. Stroh und Bambusröhrchen  eignen sich ebenfalls. Hier ein Beispiel wie ein Insektenhotel aussehen kann.

Insektenhotel
Insektenhotel

Insektenhotels sind genauso nützlich wie deren Bewohner, denn ohne Bienen oder Falter würden unsere Bäume, Blumen und Beeren nicht bestäubt und wir hätten keinen Ertrag. Andere Insekten vernichten Schädlinge und das hilft im Garten ebenso.

Verschiedene Hilfsorganisationen zum Beispiel Arbeitslosen-Initiativen bieten auch für wenig Geld fertige Insektenhotels an. Natürlich auch der Fachhandel…

Insektenhotel
einfach zu bauen, ein Insektenhotel

Mit dem Mondkalender gärtnern

Mondkalender
Mit dem Mondkalender gärtnern

Der bekannteste Mondkalender ist der Kalender der von Maria Thun herausgegeben wird. Zu Maira Thun schreibt AstroWicki:

Maria Thun wuchs in der Nähe von Marburg auf einem Bauernhof auf. Während des 2. Weltkrieges war sie als Krankenschwester in der Krankenpflege tätig. Sie heiratete den Maler und Anthroposophen Walter Thun, Kunstlehrer an einer Waldorfschule, den sie während des Krieges kennengelernt hatte. Durch ihn kam sie bereits Anfang der 40er Jahre mit der biologisch-dynamischen Bewegung Thüringens in Kontakt. Immer schon eine hingebungsvolle Gärtnerin, wurde sie durch Rudolf Steiners Anthroposophie angeregt, ihre Pflanzen genauer zu beobachten.

Wie ich jetzt erfahren habe ist Maria Thun bereits am 9. Februar 2012 verstorben. Ob der Kalender weiterhin herausgegeben wird kann ich nicht sagen. Jedenfalls wäre es sehr schade wenn nicht.

Das Gärtnern nach dem Mondkalender hat sich für mich bewährt. An die Aussaattage nach dem Kalender habe ich mich schon einige Zeit gehalten und das Ergebnis an guter Ernte gab mir Recht. Viele halten diese Kalender für Esoterischen Quatsch, dem kann ich mich in keinster weise anschließen. In Jahrelanger Arbeit hat Maria Thun festgestellt, das es tatsächlich einen Zusammenhang von Mond und Pflanze gibt. Für den Biologisch-Dynamischen Pflanzenanbau gelten die Zeiten bis heute.

Es gibt eine Aufteilung der Pflanzen in Blatt- und Wurzelpflanzen sowie in Blüten- und Fruchtpflanzen. Je nach Stand des Mondes werden Blütenbildung, Frucht, Blattmasse oder Wurzeln beim Wachstum begünstigt. Die verschiedenen Zeiten zur Aussaat und Ernte werden jeweils für jeden Tag angegeben.  Wer Interesse an diesem Kalender hat der sollte mal hier vorbeischauen: Wyss – Garten dort gibt es den Mondkalender.

Wurzelgemüse und tolle Knollen

Was sind Wurzelgemüse?
Zu den Wurzelgemüsen zählen alle Gemüse, deren genutzte Pflanzenteile unter der Erde liegen. Botanisch ist das aber nicht immer so, denn genau genommen sind z.B. Kartoffeln keine Wurzelgemüse sondern Knollen. Das soll uns jetzt aber nicht weiter stören. Hier zähle ich einmal kurz die wichtigsten Gemüse / Knollen auf.

Kartoffel

Kartoffel
Kartoffel

Kartoffeln gibt es in den verschiedensten Arten, von länglich bis oval, von braun bis lila. Es gibt Sorten die Festkochend oder Mehlig sind.
Eins haben sie allesamt gemeinsam, sie sind aus dem eigenen Garten einfach lecker und haben mehr Geschmack als aus dem Supermarkt. Pflanzen kann man Kartoffeln in Pflanzkisten oder bei mehr Platz auch in Beeten. Ein Vorteil von Kartoffeln für den Boden ist, das die Kartoffeln den Boden auflockern und durch das zeitige rasch wachsende Grün der Kartoffel zusätzlich der Boden von Unkräutern freigehalten wird. Frisches Land (auf dem vorher vielleicht Rasen war) wird durch Kartoffeln schnell zu einem guten Boden für andere Gemüse.

Kohlrabi

Kohlrabi
Kohlrabi

Die Kohlrabi zählen wir auch zu den Wurzelgemüsen, obwohl hier nicht der unterirdische Teil geerntet wird, sondern die Wurzelverdickung an der Oberfläche. Der Anbau von Kohlrabi ist sehr einfach und macht kaum Arbeit. Die Kohlrabi kann man gleich auf dem Feld wie einen Apfel essen. Das Gemüse ist schmackhaft und hat viele Inhaltsstoffe. In einigen Teilen des Landes werden von den Kohlrabi auch die jungen Blätter für Eintöpfe genutzt. Um die Pflanzen vor der Kohlfliege und dem Kohlweißling zu schützen empfiehlt es sich bei Zeiten ein Gemüsenetz übder die Pflanzen zu spannen (bis auf den Boden).

Kohlrübe / Erdkohlrabi

Eine alte Gemüseart die wieder neu entdeckt wurde. Hier bildet sich eine kleine Rübe. Die Kohlrübe ist gut für Eintöpfe geeignet. Der Anbau ist ebenfalls recht einfach und erfordert keine große Pflege. Wie bei allen Kohlarten ist auf eine Fruchtfolge beim Pflanzen zu achten.

 

Radieschen

Radieschen
Radieschen

Radies können vom Frühjahr bis in den Winter geerntet werden und bilden eine schmackhafte Beilage zu vielen Speisen. Auch machen Radieschen wenig Arbeit und passen fast in jedes Beet.

 

 

 

wird fortgesetzt…

Anlegen eines Mistbeetes – Frühbeetes

Wer in der glücklichen Lage ist einen Reiterhof oder überhaupt Pferde in der nähe zu haben der kann sich ein Mistbeet anlegen. Ein Mistbeet ist eigentlich ein Frühbeet mit einer Bodenheizung und gleichzeitiger Dünung. Jetzt ist gerade noch Zeit ein solches Beet zu bauen.
Es werden nur einige Latten und Pfosten benötigt. Die größe bestimmt man aus dem vorhandenen Material. Der Boden unterhalb der Kiste wird ca. 20 – 30 cm ausgehoben. In dieses Loch kommt der lockere Pferdemist. Auf diese Mistpackung kommt jetzt eine Lage frischer Humus aus dem Kompost. Diese Lage sollte auch ca. 20cm hoch sein. Jezt noch eine Glasscheibe zum abdecken und das perfekte Mistbeet ist fertig. Beim

Frühbeet
Frühbeet einfach selber bauen

Aufbau ist darauf zu achten das die hohe Seite des Kastens in Richtung Norden zeigt, so ist eine optimale Ausnutzung der Sonne gegeben.
In ein solches Frühbeet oder eben auch Mistbeet können schon frühzeitig diverse Gemüse gesät werden. Durch die Verrottung des Mistes entsteht im Boden soviel Wärme das schon im zeitigen Frühjahr gepflanzt werden kann.
Wer einen alten Gartenschlauch hat (am besten wäre ein schwarzer) der kann diesen mit Wasser füllen und um die Pflanzen legen. Durch die Sonne erwärmt sich das Wasser und gibt die Wärme in der Nacht an den Boden ab.

Der Garten im Februar

Seit altersher beginnt für den Bauern und Gärtner das Gartenjahr / Bauernjahr am 2. Februar, an Maria Lichtmess um genau zu sein. Eine alte Bauernregel besagt zudem:

Wenn´s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit. Ist es aber klar und hell, kommt der Frühling nicht so schnell.

Die ersten Blüten kommen durch den Schnee, Krokus, Schneeglöckchen und andere Frühblüher zeigen ihre Pracht.

Im Garten gibt es auch schon einige Arbeit:Das Frühbeet kann hergerichtet und befüllt werden. Erde im Gewächshaus kann getauscht werden.  Ab Mitte – Ende Februar sollten Obstbäume gedüngt werden. Vorher kann der Austrieb bei Frühblühenden Sorten verzögert werden, wenn der Boden um den Stamm mit einer Schicht aus Laub, Stroh oder Torf abgedeckt wird. Unter Glas können Rotkohl, Tomaten, Rettich und Radischen sowie Kohlrabi und Kopfsalat vorgezogen werden.
Ab Ende Februar können in geschützten Lagen auch schon Erbsen, dicke Bohnen, Feldsalat, Kresse und andere ins Freiland.
An Frostfreientagen kann auch der Kompost schon umgesetzt werden. Auch das vorbereiten des Bodens durch umgraben kann schon erfolgen. Obstbäume (gerade junge Bäume) sollten falls noch Schnee liegt von der weißen Pracht befreit werden, damit die jungen Äste nicht durchbiegen oder brechen.

Bilder & Fotos nicht nur aus dem Garten

Dies ist eine Galerie-Seite die alle möglichen Bilder unserer Seite aufnimmt. In Abständen werden immer mal wieder neue Bilder dazu kommen oder auch ausgetauscht werden. Sollte jemand Interesse haben, Bilder auf der eigenen Webseite zu benutzen so kann das gerne geschehen wenn eine Namentliche Nennung und Verlinkung auf die Seite “https://www.kleigafo.de” erfolgt.

Sonnentag im Dezember

Winterlicher Sonnentag im Dezember 2011 im Garten

Tiere im Garten

Einige Fotos von Tieren bei uns im Garten

Gemüse

allerlei Bilder von \"Jungem Gemüse\"