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Markklößchen als Suppeneinlage selber machen

Markklößchen sind eine sehr beliebte Einlage für Suppen, auch diese können leicht selbst gemacht werden und müssen nicht aus dem Supermarkt kommen. So kann man mit eigenen Gewürzen und Kräutern selber Markklößchen als Suppeneinlage herstellen.

Zutaten
2 Stück Rindermarkknochen,
1 Stück Ei,
Paniermehl (Semmelbrösel),
Salz,
Pfeffer,
1 EL gesch. Petersilie

Zubereitung:
Mark aus den Rindermarkknochen lösen, zerbröseln und in einer Pfanne zu Fett auslassen. In eine Schüssel sieben und soweit auskühlen lassen, daß das Ei nicht mehr gerinnen kann. Das Fett dann mit dem Ei aufschlagen. Soviel Paniermehl nach und
nach unterkneten bis ein gut formbare Masse entsteht. Petersilie hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nochmals gut durchkneten. Den Markknochenteig zu kleinen Kugeln formen und in die heiße Suppe geben. Diese darf aber nicht mehr kochen. Die Markklößchen sind gar, sobald sie an der Oberfläche der Suppe schwimmen.

 

Mit Tomaten Schnecken und Kohlfliegen vertreiben

Das klingt erst einmal ungewöhnlich, aber glaubt es mir es hilft.

Jetzt wo die Tomaten ausgegeizt werden fallen Tomatenblätter und Pflanzenteile an die sonst immer auf dem Kompost gelandet sind. Seit einiger Zeit verwenden wir diesen “Abfall” aber als Dünger und Pflanzenschutz bei uns im Garten.

Wie man Auszüge und Brühen oder Jauchen herstellt steht in folgendem Artikel: Kräuter Brühen und Jauchen im Garten

Gegen die Kohlfliegen hilft ein Auszug aus einer Handvoll Tomaten und etwa 1 Liter Wasser das 3-4 Stunden ziehen sollte.

Als Brühe werden die Triebe gekocht und dann später der kalte Sud zur Schneckenabwehr zum Beispiel um den Salat gegossen.

Auch eine Jauche aus den Tomatentrieben und Blättern kann verwendet werden. Diese Jauche kann als Dünger für die Tomaten und Gurken, Bohnen, Kürbis, Paprika und … im Verhältnis 1:20 angewendet werden. Eine Gabe als Kopfdünger einmal in der Woche reicht vollkommen aus. Im Verhältnis 1:5 verdünnt kann die Tomatenjauche auch an Kohlpflanzen gegen die Kohlfliege und den Kohlweißling eingesetzt werden. Die Tomatenjauche kann pur auch gegen Schnecken an Salat eingesetzt werden. Hier ist aber darauf zu achten, den Salt nicht mit zu spritzen er würde eingehen.

Kräuter Brühen und Jauchen im Garten

der grüne daumenWas sind Brühen, Jauchen und Tees und wie werden sie zubereitet?

In Rezepten für die Anwendung von Jauchen und Brühen im Kleingarten kann man viel lesen. Die Zubereitung ist recht einfach und deshalb sind diese Hausmittel meist auch den Chemischen Pflanzenmitteln vorzuziehen. In unserem Garten praktizieren wir das schon seit vielen Jahren mit Erfolg.

Hier nun einige Grundsätzliche Beschreibungen zu Brühen und Jauchen und deren Anwendung:

Auszüge: werden mit kaltem Wasser hergestellt. Die Kräuter und Pflanzen werden für 12 – 24 Stunden in abgedunkelt in einem Gefäß ziehen gelassen. Es wird öfter umgerührt. Angewendet werden Auszüge meist in einem Mischungsverhältnis 1:10.

Jauchen: werden mit Kaltem Wasser angesetzt. In einem Holz oder Kunststoffeimer (Regenfass) werden die Zutaten (z.B. Brennesseln) gesammelt und mit Regenwasser übergossen. Eine gute Durchlüftung ist von Vorteil auch wird die Jauche regelmäßig umgerührt. Damit man keine Pflanzenreste im Wasser hat kann man die Zutaten auch in eine Nylon-Strumpfhose geben. Den Behälter bitte unbedingt abdecken, damit keine Tiere darin untergehen können. Die Jauche ist nach ca. 3 Wochen gebrauchsfertig. Angewendet werden Verdünnungen meist im Verhältnis 1:20.
Eine Ausnahme bildet die Gärende Brennesseljauche die nach 2-3 Tagen Pur als Mittel gegen Insekten angewendet werden kann.

Brühen: werden wie Auszüge angesetzt, dann aber für 30 Minuten gekocht. Nach dem kochen die Pflanzenteile ausdrücken und entfernen.

Tee: Die Zutaten werden mit heißem Wasser übergossen und für 24 Stunden ziehen gelassen. Die Zutaten dann ausdrücken und den Tee sieben und nach Vorschrift verdünnen.

Sammeln von Kräutern und Pflanzen

Die beste Zeit zum Sammeln von Zutaten für unsere Pflanzenmittel ist der frühe Morgen, bevor die Pflanzen die Blüten öffnen.
Für Tees werden die Zutaten an einem luftigen, schattigen Platz getrocknet.

Zugaben: wie ich in einem anderen Artikel schon beschrieben habe kann mit Kalliseife gegen Blattläuse vorgegangen werden. Eine Verdünnung etwa zu einer 0,1% Lösung kann bei Brühen und Tees helfen damit der Tee oder die Brühe besser an den Blättern haftet. (0,1% Lösung entspricht etwa: 1g Seife auf 1 Liter Wasser)

Gefüllte Paprika (Rezept mit Video)

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gefüllte-Paprika
Gefüllte Paprika (Rezept mit Video): 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 3,52 von 5 Punkten, basieren auf 25 abgegebenen Stimmen. (Zum Bewerten auf die Sterne klicken)

Zutaten

4 Paprikaschoten,
500 g gemischtes Hackfleisch,
1 Zwiebel,
1 Ei,
Salz,
Pfeffer,
Paprika edelsüß,
0,5 Bund Petersilie oder Schnittlauch,
200 g vorgegarten Reis,
500 ml Gemüsebrühe,
Tomatenmark
Reis als Beilage


Zubereitung:

Paprikaschoten waschen, einen Deckel abschneiden und innen von den Kernen säubern. Zwiebel würfeln. Petersilie fein hacken. Hackfleisch mit dem Ei, Petersilie und den gewürfelten Zwiebeln vermengen.  Mit den Gewürzen scharf abschmecken und den Reis untermengen. Paprikaschoten mit diese Hackmasse füllen und mit den Deckeln verschließen. Diese dann in einem Topf stellen und mit ca. 250 ml der Gemüsebrühe aufkochen. und ca. 45 Minuten bei geschlossenem Topf bei mittlerer Hitze weiter garen. Evtl. zwischendurch nochmals Gemüsebrühe hinzugeben.
In der Zwischenzeit gewünschte Menge Reis als Beilage zubereiten. Paprikaschoten aus dem Topf nehmen, restliche Gemüsebrühe (evtl. nach eigenem Geschmack auch mehr) zugeben, aufkochen lassen, mit Tomatenmark binden und abschmecken.

Der Kompost Teil 2

Eigene Kompoststarter herstellen.

Wie ein Kompost angelegt wird beschreibe ich ja in “Der Kompost in Teil 1”, doch damit der Verrottungsvorgang schnell in Gang kommt bedarf es etwas mehr. Im Handel sind diverse Produkte. Doch wir wollen unseren Kompost möglichst ohne Chemie und natürlich haben. Aus diesem Grund greife ich mal tief in die Gartenweisheiten aus alten Tagen.

Der eigene Kompoststarter aus natürlichen Zutaten.

Wir brauchen in unserem Komost Mikroorganismen die die Zersetzung und Umwandlung vornehmen. In Biologisch-dynamischen Präparaten sind z.B. enthalten: Kräuterauszüge, Mineralien, Supenelemente, Bodenbakterien und andere.

Brennessel
Brennessel

Für unseren Starter machen wir einen Ansatz aus 1 Teil Honig mit 3 Teilen Wasser den wir mindestens 14 Tage abgedeckt stehen lassen. Dann benötigen wir noch Kräuter, in unserem Fall nehmen wir Brennessel, Kamille, Scharfgabe, Löwenzahn und Eichenrinde. Diese Bestandteile werden in gleichen Teilen in einem großen Eimer mit Wasser angesetzt. Wenn der Ansatz zu gären beginnt noch ein paar Tage warten und dann die Flüssigkeit abfiltern. Jetzt haben wir zwei Ansätze die wie folgt gemischt wird: Honiglösung mit 8 Teilen Kräutersud.
So jetzt ist der Starter fertig. er reicht für den ganzen Sommer. Gemischt wird der Starter 1 zu 100 mit Wasser. Den Starter NIE Pur verwenden.
Das würde dem Kompost schaden.

Jede Schicht auf dem Kompost wird jetzt mit dieser Lösung gespritzt und der Verrottungsvorgang sollte schnell in Gang kommen. Auf diese Weise nutzt man Kräuter statt Chemie und erhält einen gesunden Humus. Anzumerken ist noch das Obstschalen die kompostiert werden sollen natürlich ungespritzt sind. sonst ist ja doch wieder Chemie im Kompost.