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Kürbisbutter oder Kürbis-Brotaufstrich

Pumpkin Butter
Pumpkin Butter – Kürbisbutter

Im Herbst, wenn der Kürbis reif ist, kann man diesen Brotaufstrich zubereiten. Ich kenne dieses Rezept schon recht lange und die Kürbisbutter (Pumpkinbutter) schmeckt einfach prima. Der Name ist eigentlich etwas irreführend, da es ja keine Butter ist. Butter steht hier einfach nur für Aufstrich. Aber genug davon – laßt uns anfangen.

Zutaten:
2 Tassen Kürbispüree  (Hokaidokürbis ohne Kerne und Schale)
1/2 Tasse Erdbeer-Essig (zum Beispiel nach diesem Rezept) oder Apfelessig 
1 TL getr. Ingwer (bei frischem Ingwer lieber etwas weniger)
4-6 Nelken 
1 Zimtstange
1/2 Tasse Zucker
 

Zubereitung
Den Kürbis schälen und entkernen. Mit einer Küchenmaschine pürieren. Die Nelken mörsern. Alle Zutaten in einen Topf geben und langsam erhitzen (ich habe nach etwa 10 Minuten das ganze nochmal mit dem Zauberstab püriert). Jetzt muß die Masse langsam reduzieren bis die gewünschte Konsistenz für einen Brotaufstrich erreicht ist (ca. 30 Minuten), dabei ständig rühren. Die Zimtstange nach dem Kochen herausnehmen. Abfüllen in ein Sauberes Glas und abkühlen lassen. Im Kühlschrank hält die Kürbisbutter einige Wochen (wenn sie so alt wird).

Rumtopf Marmelade

Wir hatten von unserem Rumtopf noch Früchte und zusammen mit eingefrorenen Beeren und Früchten aus dem letzten Jahr gibt das eine leckere Rumtopf-Marmelade.

Rumtopf-Marmelade
Rumtopf-Marmelade

Zutaten:

500 g Rumtopffrüchte,
500 g TK-Früchte und Beeren, oder frische
1 Pck. Gelierzucker 2:1 und Gelierfix


Zubereitung:

Rumtopffrüchte und Beeren mit dem Zauberstab pürieren, mit dem Gelierzucker vermengen und ca. 5 Minuten sprudelnd kochen. In Gläser füllen, diese verschließen und ca. 5 Minuten auf dem Kopf stehend auskühlen lassen.

 

Ebereschen-Gelee / Vogelbeeren-Gelee

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Heute mal ein Rezept das ich per Zufall in einem sehr alten Kochbuch gefunden habe. Erst traute ich meinen Augen nicht, da stand Vogelbeeren könne man essen. In der Kindheit hatte ich gelernt das eben das nicht so ist. Aber Recherchen im Internet haben mich eines besseren gelehrt.

Also bin ich raus und habe Beeren gepflückt. Diese Früchte haben einen sehr hohen Vitamin-C gehalt und sind auch sonst gut für den Körper (mehr dazu auf dieser Seite: http://de.wikipedia.org/wiki/Vogelbeere )

Vogelbeer-Gelee
Vogelbeer-Gelee / Ebereschen-Gelee

Für das Gelee braucht man:

250 ml Vogelbeersaft
250 ml Birnensaft
350 g Gelierzucker 1:1

den Vogelbeersaft kann man durch Entsaften der gewaschenen und von den Stielen befreiten Vogelbeeren erhalten. Ich habe einen Dampfentsaften benutzt. Wichtig ist das über einen langen Zeitraum entsaftet wird damit sich die Parasorbinsäure in Sorbinsäure wandelt. Wer möchte kann den Saft auch durch kochen der Beeren und pressen durch ein Tuch herstellen.

Den Birnensaft (entweder frisch hergestellt oder aus der Flasche) zusammen mit dem Vogelbeersaft und dem Gelierzucker nach dem grundrezept für Gelee (Rückseite der Zuckertüte) aufkochen. Eine Gelierprobe machen und wenn alles gut geht in Gläser abfüllen.

Viel Spaß beim nachkochen….

Das Gelee eignet sich nicht nur als Brotaufstrich sondern auch zum verfeinern von Soßen für Wildgerichte.