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Schmorgurken mit Hackbällchen

Schmorgurken mit Hackbällchen sind sehr schnell gemacht und dazu passen Kartoffeln, Reis oder Nudeln sehr gut. So kann man das Rezept nach eigenem Geschmack erweitern und ändern.

Zutaten:
1-2  Schmorgurken
2-3 Tomaten
2 kl. Zwiebeln
Tomatenmark
400g Hackfleisch gemischt
1 Ei, eingeweichtes Brötchen (altes)
200 – 300 ml Gemüsebrühe 
Salz, Pfeffer, Dill

Zubereitung

Für die Schmorgurken mit Hackbällchen als erstes die Hackbällchen zubereiten. Dazu das Brötchen in kaltem Wasser einweichen und gut ausdrücken. Zusammen mit dem Ei und dem Mett vermengen und mit Pfeffer und Salz würzen. Dann viele kleine Hackbällchen formen.

Dann die Zwiebeln in Streifen schneiden und die Gurke an beiden Enden abschneiden und schälen. Die Gurke der längenach teilen und mit einem Löffel die Kerne auskratzen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne mit etwas Bratfett die Hackbällchen von jeder Seite gut anbraten und dann fertig braten, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Die Gurke in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit den Zwiebeln in die Pfanne geben. Kurz andünsten. Etwas Tomatenmark zugeben. Dann mit Gemüsebrühe angießen und alles für etwa 5 Minuten köcheln lassen. Die Tomaten in der zwischenzeit achteln und die Kerne entfernen so daß nur noch das feste Fruchtfleisch übrig ist. Die Tomaten dann in kleine Stücke schneiden und in die Pfanne geben. Alles mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Hackbällchen wieder zugeben, damit sie wieder warm werden. 
Vor dem Anrichten mit frischem Dill garnieren.

Spinnmilben an Gurken (Gewächshaus)

An Gewächshausgurken können schnell Spinnmilben auftreten. Erst zeigen sich an den Blättern helle Stellen, dann werden die Blätter Gelb und sterben ab. Später bildet sich an den Trieben ein Gespinnst und die Pflanzen sterben meist ab.

Der Schädling in diesem Fall ist meist die Gemeine Bohnenspinnmilbe (Tetranychus urticae).

Wenn das Klima im Gewächshaus zu trocken der Boden vielleicht auch noch zu Stickstoffreich ist siedeln sich diese lästigen Tierchen an. Das Schlimme ist, sie können auch im Boden oder an den Gerätschaften ( Haltestangen, Pflanzstäbe etc.) überwintern.

Vorbeugend kann man im Sommer für ein Ausgewogenes Klima im Gewächshaus sorgen in dem man für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgt. Dabei ist trotzdem auf gute Lüftung zu achten, sonst handelt man sich schnell Pilze ein. Auch eine Reduzierung der Düngung könnte helfen.

Abhilfe wenn die Pflanzen befallen sind bieten Raubmilben die man im Internet oder inzwischen auch in vielen Gartencentern bestellen kann. Diese sollten dann ganze Arbeit leisten. Von der Chemischen Keule möchte ich an dieser Stelle abraten, man möchte die Früchte seiner Gartenarbeit ja schließlich auch genießen.

Eine andere Lösung ist das behandeln mit einer Mischung aus Kaliseife und Spritus / Wasser.  Sapo Kalinus die reine Kaliseife gibt es zum Beispiel in der Apotheke. Die Pflanzen werden mit der Lösung eingesprüht und nach einer Weile mit einem Wasserstrahl abgespült. Die Kaliseife hilft auch gegen Blattläuse. Obwohl man auf den Stickstoffgehalt achten sollte kann man auch eine leichte Brennessseljauche etwa im Verhältnis 1:20 als Stärkungsmittel verwenden. Dann gibt man 1g Kaliseife pro Liter. Die Kaliseife löst sich in etwas Spiritus am besten auf.

Im Herbst, wenn die Ernte vorbei ist sollten alle Scheiben und Gerätschaften im Gewächshaus gründlich gereinigt und die Erde evtl. ausgetauscht werden.

Honiggurken einkochen, Süß und Sauer einfach perfekt

Honiggurken einkochen
Honiggurken einkochen

Da wir dieses Jahr viele Gurken ernten durften, habe ich mich neben Senfgurken und Dillgurken in Salzlake auch zum Einkochen von Honiggurken entschieden.

Die Zubereitung ist der von Senfgurken recht ähnlich. Doch was braucht man für dieses Rezept an Zutaten.

Zutaten:
1-2 Kg Gurken
375 ml Essig (Apfelessig)
500 g Honig (ich bevorzuge den dunklen Waldhonig)
2 EL Senfkörner
Dill
Ingwer (am besten Frisch, es geht aber auch mit getrocknetem) 
1 TL Chilli  

Zubereitung
Die Gurken werden geschält und entkernt, dann werden sie in Stücke von etwa 1 x 2 cm geschnitten.
Hier könnte es für eilige auch gleich weitergehen, doch ich habe festgestellt das die Honiggurken besser werden, wenn ich es wie bei den Senfgurken mache und die geschnittenen Gurken mit etwas Salz bestreue und über Nacht stehen lasse. Den sich bildenden Sud kippe ich am nächsten Tag einfach weg.
In einem Topf werden Essig, Honig und die Gewürze für etwa 10 Minuten aufgekocht. 

Variante 1 für Twist-Off Gläser
Die Gurkenstückchen werden für einige Minuten (bis sie Glasig sind) im Sud mitgekocht und dann heiß in Gläser gegeben und mit dem Sud übergossen. Die Gläser werden dann sofort verschlossen und für 5 Minuten auf den Deckel gestellt.

Variante 2 Einkochen
Der Sud muß jetzt abkühlen. Die Gurkenstücke werden in Einkochgläser gefüllt und mit Sud bis etwa 2 cm unter den Rand aufgefüllt. Glas und Deckelrand müssen trocken sein. Mit einem neuen Gummiring zwischen Deckel und Glas werden die Gläser verschlossen und mit Einkochklammern gesichert. Im Einkochtopf (Einkochautomat) bei 75°C werden die Gläser dann für 25 Minuten zugekocht. 

Schmorgurken – leichte Küche

Schmorgurken mit Kartoffeln und Tomaten
Schmorgurken mit Kartoffeln und Tomaten
Schmorgurken – leichte Küche: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 3,67 von 5 Punkten, basieren auf 3 abgegebenen Stimmen. (Zum Bewerten auf die Sterne klicken)

Heute habe ich ein Rezept aus der „leichten Küche“, diese Schmorgurken sind gerade in der Sommerzeit eine leichte Mahlzeit. Mit frischen Kartoffeln und Tomaten verfeinert einfach ein Gedicht.

Zutaten:
Gurken1 kg Gurken, fleischig wie sie auch für Senfgurken benötigt werden 
50 g Speck in Würfeln
einige Tomaten
1/4 Liter Rinderbrühe
1 TL Zucker
1 EL Mehl
1 Zwiebel
1 Stengel Dill
1 EL Butter oder Margarine
Salz, Pfeffer, Essig

frische Kartoffeln

Zubereitung
Die Gurken müssen geschält und von den Kernen befreit werden, dann werden die Gurken in etwa 1 cm * 2 cm breite Streifen geschnitten. Die Zwiebel wird gewürfelt und zusammen mit dem Speck angebraten. Dazu kommen die Gurkenstücke, die jetzt ebenfalls noch 20 Minuten mitbraten sollten. Die Tomaten kommen ganz am Ende dazu und werden nur kurz mitgeschmort. Für die Soße wird das Fett zusammen mit Zucker und Mehl gebräunt und mit der Fleischbrühe abgelöscht. Alles mit Pfeffer, Salz und Essig abschmecken und zu den Gurken geben. Den frischen Dill hacken und unterrühren. Zusammen mit frischen Kartoffeln servieren.

Dillgurken in Salzlake eingelegt

Dillgurken in Salzlake eingelegt
Dillgurken in Salzlake eingelegt

Einlegegurken sind schnell gemacht und schmecken als Beilage zu vielen Gerichten.

Bereits nach einer Woche können die Dillgurken genossen werden.
Hier das Rezept:

Zutaten:

Angaben je nach Fassungsvermögen des Gurkentopfes
3 – 4  kg kleine Gurken
5 – 6 Weinblätter 
3 Stengel Dill mit Dolden (geht aber auch mit getrocknettem Dill dann ca. 2 Eßlöffel)
4 Lorbeerblätter
1 Tl Pfefferkörner
5 El Salz 
etwa 4 Liter Wasser

in unseren Topf passen etwa 5 Liter Flüssigkeit. 

Dillgurken in Salzlake eingelegt Bild 2
Dillgurken in Salzlake eingelegt Bild 2

Zubereitung:

Die Gurken gründlich abwaschen und abtrocknen. Die Weinblätter auf den Boden des Gurkentopfes legen. Den Dill grob zerhacken. Abwechselnd eine Lage Gurken und eine Lage Dill in das Gefäß schichten. Die restlichen Gewürze einfach dazwischen streuen. Das Wasser zusammen mit dem Salz aufkochen und wieder erkalten lassen. Das kalte Salzwasser in den Topf gießen, die Gurken sollen davon bedeckt sein. Wenn ein kleiner Teller oder ein Holzbrettchen zur Hand ist, damit die Gurken unter die Lake drücken und den Teller mit einem schweren Gegenstand beschweren. An einem kühlen Standort für ca. 7 Tage ziehen lassen. 

Trotzdem eine gute Ernte

Der Sommer hat uns hier in der Region Weserbergland bisher nicht gerade verwöhnt. Es hat sehr häufig geregnet und auch bis auf wenige Ausnahmen sind die Temperaturen nicht gerade sommerlich. In einem Artikel vor einiger Zeit hatte ich schon einmal über die Zusammenhänge von Schaltjahren und dem Wetter geschrieben.

Gemüse Ernte
Gemüse Ernte: Gurken

Doch trotz dieser Wetterbedingungen wächst und sprießt es im Garten. Es ist Erntezeit für Gurken, Erbsen, Busch Bohnen, Karotten, Zwiebeln, Tomaten und Zucchini. Sicher habe ich bei der Aufstellung noch das eine oder andere vergessen, was reif ist kann geerntet werden.
Nun heißt es Vorräte anzulegen und das Sommergemüse in Winter zu retten. Am liebsten essen wir natürlich das frische Gemüse direkt zubereitet, aber wir bauen es ja auch an, um im Winter noch etwas davon zu haben. Außerdem ist die Zeit zum Beispiel von den Tomaten Samen zu sammeln um zur kommenden Gartensaison wieder gute Pflanzen zu haben.

Wie wir Vorräte anlegen,
hängt in erster Linie vom Gemüse oder Obst ab. Manches Kann einfach in einer Kiste oder Stiege gelagert werden, manches muß verarbeitet werden.

Zwiebeln werden zu Zöpfen gebunden und einige Tage an der Luft getrocknet. Gurken, und Zucchini werden meist Süß-Sauer eingelegt und eingekocht. aus Tomaten machen wir Ketchup oder Salza, Bohnen und Erbsen werden meist nur kurz blanchiert und dann in Portionen eingefroren, Möhren ebenso.
In den nächsten Artikeln werde ich dazu noch ausführliche Tipps und Rezepte schreiben.

Tomatenernte
Tomaten

Vorerst muß ich gleich erst einkaufen, damit ich alle Zutaten zum Einlegen und Einkochen im Haus habe. Auf dem Einkaufszettel stehen Essig, Senfkörner, Lorbeerblätter, Nelken (Gewürz – nicht die Blumen!), Gurkenaufguss, Zitronensäure, Gelierzucker und die Zutaten die ich jetzt sicher wieder vergessen habe aufzuschreiben.

Auf Bald mit den Rezepten zum Thema “Einkochen und Haltbarmachen”

Schneller Kritharaki Nudelsalat

Kritharaki-Nudelsalat
Kritharaki-Nudelsalat
Schneller Kritharaki Nudelsalat: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,35 von 5 Punkten, basieren auf 23 abgegebenen Stimmen. (Zum Bewerten auf die Sterne klicken)

Dieser schnelle Kritharaki Nudelsalat, aus Nudeln die man fast für lange Reiskörner halten könnte, schmeckt zum Grillen, auf der nächsten Party, als leichter Nudelsalat oder zu Fleisch.
Verfeinern kann man das Rezept je nach Geschmack mit Käse (Feta oderMozzarella) und mit Tomaten sowie mit Gurken.

Zutaten:

500g Kritharaki-Nudeln
je 1 rote, gelbe, grüne Paprika
1 Dose Mais
5 Tüten Kräutermischung für Salat (z.B.  Salatkrönung Paprika)
20 EL Wasser
10 EL Öl
Pfeffer und Salz


Zubereitung

Nudeln nach Packungsvorgabe kochen, in der Zwischenzeit die Paprika in kleine Würfel schneiden und mit dem Mais in eine Schüssel geben.
Die Kräutermischung mit Öl und Wasser anrühren und überPaprika und Mais geben. Die Nudeln abschütten und abkühlen lassen. Dann die kalten Nudeln zum Gemüse geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat einige Stunden vor dem Servieren Kalt stellen.